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Delegationsreise nach Paris: Pforzheimer Unternehmen knüpfen Kontakte zur französischen Verteidigungsindustrie

Eine Delegation aus Pforzheim und der Region hat in Paris zentrale Einblicke in die zivile und militärische Verteidigungsindustrie erhalten – ein wichtiger Schritt für regionale Unternehmen, die ihre Position im europäischen Sicherheitsmarkt stärken möchten.

Pforzheim/Paris. Mehrere Unternehmen aus Pforzheim und der Region haben von Dienstag bis Donnerstag an einer Delegationsreise nach Paris teilgenommen, um sich umfassend über die französische Verteidigungsbranche zu informieren. Organisiert wurde die Reise durch das Cluster HOCHFORM des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) in Kooperation mit der deutsch-französischen Außenhandelskammer. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke in zivile und militärische Verteidigungstechnik sowie in Dual-Use-Anwendungen, die sowohl für Sicherheitsbehörden als auch für die Industrie eine immer größere Rolle spielen.


Start im Europa Experience: Einstieg in den französischen Verteidigungsmarkt

Zum Auftakt fand im Europa Experience, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Paris, ein Workshop statt. Inhalte waren interkulturelle Kompetenzen sowie ein Überblick über den französischen Verteidigungsmarkt – für viele Unternehmen ein anspruchsvolles, aber wirtschaftlich interessantes Feld.
Am Abend bot ein Networking-Event die Gelegenheit, hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der französischen Sicherheitsindustrie persönlich kennenzulernen und erste bilaterale Gespräche zu führen.


Milipol 2025: Leitmesse für innere Sicherheit im Fokus

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der internationalen Sicherheitsmesse Milipol, die unter der Schirmherrschaft des französischen Innenministeriums stattfindet.
Geführte Rundgänge der Außenhandelskammer sowie gezielte Kontaktanbahnungen erlaubten den Unternehmen aus Pforzheim detaillierte Einblicke in neue Technologien, Marktchancen und Zugangsvoraussetzungen. Die Themen reichten von kritischer Infrastruktur über moderne Sicherheitsgüter bis zu militärischen Anwendungen.


 

Unternehmensbesuche: RENK France und Airbus Helicopters

Zum Abschluss besuchte die Delegation zwei zentrale Akteure der französischen Verteidigungsindustrie:

RENK France

Das Unternehmen präsentierte gemeinsame deutsch-französische Verteidigungsprojekte und erläuterte Erfolgsfaktoren in der bilateralen Zusammenarbeit. Besonders im Fokus stand der Bereich moderner Übertragungssysteme – ein Feld, in dem Frankreich europaweit eine führende Rolle einnimmt.

Airbus Helicopters Paris

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Produktionsstandorts von Airbus Helicopters. Nach einem Überblick über Struktur und Tätigkeitsfelder erhielten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in die Fertigung. Zudem stellten sich die Pforzheimer Unternehmen vor und diskutierten mit Entscheidungsträgern über mögliche Kooperationsprojekte.


Bedeutung für die Region

Die Reise verdeutlicht die Ambition des Clusters HOCHFORM, regionale Unternehmen mit europäischen Schlüsselbranchen zu vernetzen. Mit Blick auf technologischen Fortschritt, Sicherheitsbedarfe und internationale Kooperationen wird die Verteidigungsindustrie zunehmend relevant – auch für Unternehmen aus Pforzheim und Umgebung.


 

FAQ – Delegationsreise Frankreich 2025: Was Unternehmen wissen sollten

Worum ging es bei der Delegationsreise nach Paris?

Die Reise diente dazu, Unternehmen aus Pforzheim und Region Einblicke in die französische Verteidigungsbranche zu ermöglichen und neue Kooperationen anzustoßen.

Wer organisierte die Reise?

Die Delegationsreise wurde vom Cluster HOCHFORM des WSP gemeinsam mit der deutsch-französischen Außenhandelskammer durchgeführt.

Welche Stationen wurden besucht?

Höhepunkte waren Workshops im Europa Experience, der Besuch der Milipol-Leitmesse sowie Unternehmensführungen bei RENK France und Airbus Helicopters.

Welche Vorteile hatten die Teilnehmenden?

Unternehmen erhielten Marktinformationen, wertvolle Kontakte, technologische Einblicke und mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Kooperationen.

Warum ist Dual-Use-Technologie wichtig?

Dual-Use-Anwendungen können sowohl zivil als auch militärisch eingesetzt werden und eröffnen dadurch breitere Marktchancen.

 

 

 

PM

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