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Jöhlingen im Wandel der Zeit

Der Ortsteil Jöhlingen blickt auf eine Geschichte bis ins 7. Jahrhundert zurück und weist zahlreiche historische Gebäude auf.


Jöhlingen, früher unter dem Namen Johannington bekannt, gehört zu den historisch gewachsenen Orten im Kraichgau. Um das Jahr 650 kam der Ort an die Hochkirche zu Speyer. Archäologische Grabungen in der Kirche St. Martin belegen zudem eine frühe Kirche aus dem 7. Jahrhundert.

Um das Jahr 945 gelangte Johannington durch Otto den Großen an Graf Konrad den Roten. Im Jahr 1024 schenkte König Konrad II., ein Urenkel Konrads des Roten, den Ort dem Hochstift Speyer. Diese Schenkung wurde 1046 durch Heinrich III. bestätigt.

Im Jahr 1803 wurde Jöhlingen badisch. Im Ort befindet sich außerdem ein jüdischer Friedhof.

Zu den historischen Bauwerken zählt das im Fachwerkstil errichtete Grünwedelhaus aus dem 17. Jahrhundert. Ebenfalls prägend ist die Evangelische Kirche, deren Ursprung auf das 14. Jahrhundert zurückgeht.

Weitere historische Gebäude sind das Schloss Jöhlingen aus dem 16. Jahrhundert sowie das Alte Rathaus aus dem 17. Jahrhundert.

Der alte Dorfbrunnen hatte im 18. Jahrhundert eine zentrale Funktion als Wasserquelle für die Bevölkerung.

Das Ortsbild wird durch Fachwerkhäuser geprägt, die handwerkliche Bauweisen früherer Zeiten widerspiegeln. Der Marktplatz bildet einen weiteren historischen Ort innerhalb des Ortes.

 


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Fragen und Antworten zur Geschichte von Jöhlingen

Wie alt ist Jöhlingen?
Die Geschichte des Ortes reicht bis mindestens ins 7. Jahrhundert zurück.

Wie hieß Jöhlingen früher?
Der Ort trug früher den Namen Johannington.

Wann kam Jöhlingen zum Hochstift Speyer?
Im Jahr 1024 schenkte König Konrad II. den Ort dem Hochstift Speyer.

Welche historischen Gebäude gibt es in Jöhlingen?
Zu den Gebäuden zählen die Evangelische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, das Alte Rathaus und das Grünwedelhaus aus dem 17. Jahrhundert.

Welche Bedeutung hatte der Dorfbrunnen?
Der Dorfbrunnen war im 18. Jahrhundert die zentrale Wasserquelle des Ortes.

Gibt es archäologische Nachweise früher Besiedlung?
Grabungen in der Kirche St. Martin belegen eine Kirche aus dem 7. Jahrhundert.

 

 

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