Pforzheim übt Notfallmeldestellen für Stromausfälle im Stadtgebiet

Wie bleibt Hilfe erreichbar, wenn Telefon- und Mobilfunknetze ausfallen? Pforzheim hat mit einer groß angelegten Übung gezeigt, wie Notfallmeldestellen im Ernstfall Leben schützen können.

Pforzheim trainiert den Ernstfall: Notfallmeldestellen sichern Hilfe bei Stromausfällen

Pforzheim. Was passiert, wenn bei einem längeren Stromausfall weder Mobilfunk noch Festnetz funktionieren? Damit Bürgerinnen und Bürger auch dann einen Notruf absetzen können, hat die Stadt Pforzheim ein umfassendes System an Notfallmeldestellen vorbereitet – und dieses nun in einer groß angelegten Übung getestet.

Unter der Leitung des Fachamts Feuerwehr, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie unterstützt von Einsatzkräften des DRK, des THW und dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, wurden im gesamten Stadtgebiet Meldestellen aufgebaut. Diese befinden sich in Feuerwehrhäusern, Polizeirevieren und an gut erreichbaren Punkten stark frequentierter Straßen. Jede Meldestelle ist mindestens mit zwei Einsatzkräften und einem Digitalfunkgerät ausgestattet.

Fällt auch der Digitalfunk aus, können die Einsatzkräfte über Satellitenfunk und Satellitentelefonie kommunizieren und so weiterhin Notrufe an die Integrierte Leitstelle Pforzheim-Enzkreis weiterleiten. Von dort würden die Disponenten im Ernstfall die Hilfskräfte an die jeweiligen Einsatzorte entsenden.

Bereits 2023 informierte die Feuerwehr mit dem Flyer „Was tun bei Stromausfällen?“ alle Haushalte über Standorte und Vorgehen. Die Übersichtskarte ist auch online verfügbar unter www.buergergis.pforzheim.de.

Große Übung mit 80 Einsatzkräften

Bei der aktuellen Übung trainierten rund 80 Einsatzkräfte mit 15 Einsatzfahrzeugen den Aufbau, Betrieb und die Kommunikation der Notfallmeldestellen. „Einspieler-Teams“ simulierten Bürgerinnen und Bürger in Not und meldeten verschiedene fiktive Notfälle. Alle Hilfeersuchen liefen über Funk in der Integrierten Leitstelle Pforzheim-Enzkreis zusammen, wo die Disponenten den Ablauf koordinierten.

Feuerwehrkommandant und Leiter des Katastrophenschutzes Sebastian Fischer betonte die Bedeutung solcher Szenarien:
„Außergewöhnliche Einsatzlagen gemeinsam zu trainieren ist wichtig, um handlungssicher zu sein. In Großschadenslagen brauchen wir die zentral koordinierte Zusammenarbeit aller Ressourcen und Kompetenzen der gesamten Blaulichtfamilie.“

Fischer dankte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften, die mit der Übung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Pforzheimer Bevölkerung leisteten.

 

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