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In Wurmberg wurde der symbolische Spatenstich für das neue Wohngebiet „Bei den Zeitelbäumen“ gefeiert. Mit rund 94 Wohneinheiten setzt die Gemeinde neue Maßstäbe für kompakte und nachhaltige Ortsentwicklung.:

Wurmberg – Der erste Spaten ist gesetzt: Anfang Juli wurde offiziell der symbolische Spatenstich für das neue Wohnbaugebiet „Bei den Zeitelbäumen“ gefeiert. Mit diesem Schritt leitet die Gemeinde Wurmberg ein zukunftsweisendes Projekt zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums ein – ressourcenschonend, effizient und mit klarem Fokus auf Nachhaltigkeit.

Neben Bürgermeister Jörg-Michael Teply und Dr. Thomas Dopfer vom Erschließungsträger ESB KommunalProjekt AG nahmen auch die Familie Baral, Vertreter des Gemeinderats sowie Planungs- und Baufirmen aus der Region an der feierlichen Veranstaltung teil.

Das Neubaugebiet entsteht auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar im nördlichen Bereich von Wurmberg und soll künftig Platz für etwa 94 Wohneinheiten und über 200 neue Einwohner bieten. Damit nutzt die Gemeinde die zur Verfügung stehende Fläche deutlich effizienter als vergleichbare Projekte: Zum Vergleich – das Baugebiet „Banntor/Gasse II“ würde auf gleich großer Fläche lediglich 52 Wohneinheiten ermöglichen.

„Wir setzen hier die Vorgaben der Wohnraumoffensive von Bund und Land konsequent um: viel Wohnraum auf wenig Fläche, mit minimalem Eingriff in die Natur“, so Bürgermeister Teply. Die Vornutzung der Fläche als landwirtschaftlicher Betrieb ermöglicht eine flächenschonende Entwicklung.

Geplant ist eine verdichtete Bauweise mit acht Mehrfamilienhäusern mit bis zu 71 Wohneinheiten. Einzel- und Doppelhäuser rahmen das Gebiet lediglich am Rand ein. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf moderner Infrastruktur: Ein Nahwärmenetz zur zentralen Wärmeversorgung, Tiefgaragen zur Reduzierung oberirdischer Stellplätze und ein baulicher Lärmschutz in Richtung Osten zur gewerblichen Nutzung runden das Konzept ab.

Ein zusätzlicher Ringschluss im Wassernetz verbessert die Versorgungssicherheit auch für andere Ortsteile. Die Gemeinde plant außerdem, Kindertagesstätten und Schulen an den künftigen Einwohnerzuwachs anzupassen.

Dr. Thomas Dopfer betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Familie Baral: „Ohne deren Bereitschaft, die frühere Betriebsfläche zur Verfügung zu stellen, wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.“

Die Erschließung erfolgt durch die ESB KommunalProjekt AG in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Der Gesamtaufwand für die Entwicklung beläuft sich auf rund 2,4 Millionen Euro brutto, wovon ca. 1,6 Millionen Euro auf Tiefbau, Straßen, Medienversorgung und Grünflächen entfallen. Die Fertigstellung ist bis Ende Juni 2026 vorgesehen.

Mit diesem Projekt setzt die Gemeinde Wurmberg ein klares Zeichen für moderne, ökologisch durchdachte und sozial orientierte Ortsentwicklung.

 

 

Quelle KI /Internet

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