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Weinheim lädt zum großen Dialektabend: Am 11. Oktober zeichnet Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder die Siegerinnen und Sieger des Mundartwettbewerbs „de gnitze Griffel“ 2025 aus. Über 80 Beiträge in Kurpfälzisch, Alemannisch, Schwäbisch und Südfränkisch wurden eingereicht – die besten Texte und Lieder werden live präsentiert.

Weinheim – Dialektliebhaber dürfen sich auf einen besonderen Abend freuen: Am Samstag, 11. Oktober 2025, verleiht Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder in Weinheim die Preise des literarischen Mundartwettbewerbs „de gnitze Griffel“. Die Veranstaltung findet im Rahmen eines großen Mundartabends statt, bei dem alle prämierten Texte und Lieder in heimischen Dialekten live zu hören sind. Der Eintritt ist frei, Karten können beim Arbeitskreis Heimatpflege (AKH) per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 0721 / 926-2326 reserviert werden.

Der vom AKH im Regierungsbezirk Karlsruhe organisierte Wettbewerb wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit bis zu 1.000 Euro dotiert. 2025 wurden über 80 Einsendungen in Kurpfälzisch, Alemannisch, Schwäbisch und Südfränkisch anonym von einer Fachjury bewertet.

Die Gewinner 2025

  • Prosa: 1. Preis an Karlheinz Grether (Karlsruhe-Neureut) für „Kloine Friehlings-Novelle“

  • Lyrik: 1. Preis an Carmen Laier (Schefflenz) für „Guck nei“

  • Lied: 1. Preis an Charly Weibel (Reilingen) für „Glockespiel“ – eine Würdigung an Joy Fleming

Weitere Auszeichnungen gingen an Ulrike Vogel (Waldbronn), Michael Köhler (Ettlingen), Hans Möckel (Karlsruhe) sowie an zahlreiche Drittplatzierte aus der gesamten Region, von Gernsbach bis Waghäusel. Zudem vergab die Jury sieben besondere Lobe für originelle Beiträge.

Themenvielfalt und Bewertung

Viele Beiträge thematisierten Heimatgeschichten, Familienerinnerungen, Naturbeobachtungen oder gesellschaftliche und politische Aspekte – immer in authentischer Mundart. Die Jury legte besonderen Wert auf literarische Originalität, überraschende Dramaturgie und sprachliche Authentizität.

Die nächste Wettbewerbsrunde wird 2027 ausgeschrieben und steht allen offen, die zwischen Bühl und Wertheim leben oder geboren wurden.

 

 

Quelle

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