Am 14. März informierte die Stadt Mühlacker Anwohner der Höhenstraße über die geplanten Ausbauarbeiten. Die Straße soll sicherer und breiter werden, doch die Kosten von bis zu 3,2 Millionen Euro sorgen bei den Anwohnern für Sorgen. Einzelgespräche sollen nun offene Fragen klären, der Baubeginn ist für Herbst 2025 geplant.

Mühlacker startet Ausbau der Höhenstraße – hohe Kosten belasten Anwohner

Mühlacker – Am 14. März lud die Stadtverwaltung Mühlacker die Anwohner und Eigentümer der Höhenstraße in die Turn- und Festhalle Enzberg ein, um über die geplanten Ausbaumaßnahmen zu informieren und grundlegende Fragen zu klären. Im Anschluss an die Informationsveranstaltung werden Einzelgespräche geführt, um auch individuelle Anliegen zu besprechen.

Die Enzberger Höhenstraße ist aktuell schlecht befestigt, zu schmal und besitzt keine Ausweichstellen, was im Notfall die Zufahrt für Feuerwehr und Rettungsdienste erschwert. Zusätzlich erschwert die steile Hanglage den Ausbau, da Stützbauwerke erforderlich sind, um das Abrutschen der Straße zu verhindern.

Bürgermeister Amin Dauner betonte, dass die Stadt die Sorgen der Anwohner ernst nimmt. Die Planungen seien in enger Abstimmung mit der Bürgerinitiative erfolgt, die erforderlichen Straßenbreiten seien auf das Minimum reduziert worden, um die Sicherheit zu gewährleisten und Kosten zu sparen. Dennoch werden nach aktuellem Stand zwischen 2,6 und 3,2 Millionen Euro für den Ausbau veranschlagt. Die Anwohner tragen davon 95 Prozent, basierend auf der Größe ihrer Grundstücke, was eine erhebliche finanzielle Belastung bedeutet.

Der Gemeinderat unterstützt den zügigen Ausbau, da weiteres Zögern nicht nur ein Sicherheitsrisiko darstellt, sondern auch die Kosten weiter steigen lässt.

Geplante Maßnahmen im Überblick:

  • Ausbau der Fahrbahn auf vier Meter Breite

  • Einrichtung eines beidseitigen, überfahrbaren Randstreifens für eine Gesamtbreite von 4,5 Metern

  • Anlage einer Wendemöglichkeit und drei Ausweichstellen für Feuerwehr und Verkehr

  • Bergseitiger Bau von Betonstützwänden und talseitige Mauerscheiben mit Geländer zur Sicherung

  • Entscheidung über statische Sicherung durch Stahlträger oder Felsanker steht noch aus

Letzteres ist besonders wichtig, da die Verwendung von Felsankern Kosten um rund 500.000 Euro senken könnte, jedoch Eingriffe in Privatgrundstücke erforderlich macht, die erst genehmigt werden müssen.

Im Rahmen der anstehenden Einzelgespräche mit den Anwohnern werden auch noch offene Fragen zum Grunderwerb und den individuellen Kostenanteilen geklärt. Die Stadt strebt an, noch in diesem Jahr die Voraussetzungen für die Ausschreibung und Ausführungsplanung zu schaffen, damit die Bauarbeiten idealerweise im Herbst 2025 starten können.

 

Quelle KI

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