Besuch des Inklusionsbeauftragten der Stadt Vicenza in Pforzheim

Einblicke, Austausch und gelebte Partnerschaft: In Pforzheim leitete der Vicentiner Inklusionsbeauftragte Mauro Burlina eine Fortbildungsreihe zum Umgang mit Familien von Kindern mit Behinderungen.

Fortbildungsreihe stärkt Inklusion: Experte aus Vicenza zu Gast in Pforzheim

Vom 10. bis 13. November war Mauro Burlina, Inklusionsbeauftragter der italienischen Partnerstadt Vicenza, zu Gast in Pforzheim. Im Rahmen einer mehrtägigen Fortbildungsreihe leitete er Workshops zum Thema „Lebenswirklichkeit von Familien mit Kindern mit Behinderungen“. Die Veranstaltungen richteten sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte der städtischen Kindertageseinrichtungen und wurden durch die städtische Fachberatung unter Elton Sheme begleitet.

Im Fokus: Bedürfnisse von Familien mit Kindern mit Behinderungen

Die Fortbildungsreihe widmete sich zentralen Fragen der inklusiven Zusammenarbeit:
Welche besonderen Bedürfnisse haben Familien mit behinderten Kindern? Wie können pädagogische Fachkräfte diesen Bedarfen sensibel, professionell und alltagsnah begegnen?

Claudia Lorena Rautenberg, Leiterin des Amts für Kindertagesstätten, betont die besondere Bedeutung des Austauschs:
„Die Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf und ihren Familien ist eine zentrale Aufgabe unserer städtischen Kitas. Herr Burlina bringt einen reichen Erfahrungs- und Wissensschatz mit. Seine Impulse ermöglichen unseren Fachkräften einen tiefen Einblick in die Lebenswirklichkeit betroffener Familien.“

Vertiefung der Städtepartnerschaft

Der Besuch knüpft an einen Fachaustausch im Februar 2024 an, bei dem Mitarbeitende aus Pforzheim nach Vicenza reisten. Durch die Veranstaltung konnte die Partnerschaft weiter gestärkt und qualitätsorientierte pädagogische Arbeit gefördert werden.

Mauro Burlina ist Leiter des Dienstes für Menschen mit Beeinträchtigungen der Stadt Vicenza und arbeitet zudem als Psychologe, Psychotherapeut sowie Berater und Trainer im Bereich Inklusion.

Projekt „Leaving no one behind“

Die Einladung wurde im Rahmen des Projekts „Leaving no one behind – gemeinsam auf dem Weg zu einer inklusiven Stadtgesellschaft“ realisiert. Dieses Vorhaben ist Teil des Baden-Württemberg-Stipendiums – Walter-Hallstein-Programm der Baden-Württemberg Stiftung und wird über zwei Jahre mit 40.000 Euro gefördert.

 

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