Zwischen Nordstadt, Eutingen und der A8 liegt mit der Bauschlotter Platte eine der wertvollsten Ackerlandschaften der Region – doch sie gerät zunehmend unter Druck durch neue Gewerbeentwicklungen rund um den Anschluss Pforzheim-Nord.
Bauschlotter Platte: Vom Ackerland zur Gewerbefläche?
Nördlich des Pforzheimer Enztals, zwischen den Stadtteilen Nordstadt und Eutingen, erstreckt sich die Bauschlotter Platte – eine fruchtbare Muschelkalk-Hochfläche, die zu den landwirtschaftlich wertvollsten Böden der Region zählt. Benannt ist das Gebiet nach dem nahegelegenen Ort Bauschlott.
Die Bauschlotter Platte gehört geologisch zur sogenannten Korngäu-Landschaft. Die flachen, nur wenig von Bächen oder Tälern durchzogenen Flächen eignen sich ideal für den Ackerbau, insbesondere für Getreide und Sonderkulturen. Die schwache Zertalung (also die geringe Durchrinnung durch Erosionsgewässer) zeigt, dass die rheinische Erosion in diesem Bereich bisher kaum Fuß fassen konnte – ein Hinweis auf das junge geologische Alter der Oberflächenform.