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Selbsthilfegruppe Trigeminusneuralgie trifft sich regelmäßig in Ispringen

Austausch zu Therapie, Medikamenten und Krankheitsbewältigung im Bürgerhaus Regenbogen.


In Ispringen besteht seit zwölf Jahren eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Trigeminusneuralgie sowie deren Angehörige. Die Gruppe trifft sich an jedem letzten Dienstag im Monat, ausgenommen im Dezember, jeweils um 15:30 Uhr im Bürgerhaus Regenbogen am Dorfplatz 1. Darauf weist die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) hin.

Im Mittelpunkt der Treffen steht der Erfahrungsaustausch zu Behandlungsmöglichkeiten. Besprochen werden Therapien, Medikamente und deren Verträglichkeit, Kliniken, chirurgische Eingriffe sowie Strategien zum Umgang mit den Schmerzen im Alltag. Die Gespräche richten sich sowohl an Betroffene als auch an nahestehende Personen.

Trigeminusneuralgie ist eine neurologische Erkrankung, die mit sehr starken, meist einseitigen Gesichtsschmerzen einhergeht. Die Schmerzattacken treten blitzartig auf, werden als stechend oder elektrisierend beschrieben und dauern in der Regel Sekunden bis Minuten. Auslöser können alltägliche Handlungen wie Sprechen, Schlucken, Berührungen oder auch kalte Luft sein.

Die Erkrankung kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Der plötzliche Schmerz führt häufig zu Angstreaktionen und kann psychisch stark belasten. In schweren Fällen entwickeln sich depressive Verstimmungen oder soziale Rückzugsreaktionen. Nach Angaben der KISS bietet der Austausch in der Selbsthilfegruppe Unterstützung, Orientierung und soziale Stabilität.

Weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe sind online verfügbar. Eine Kontaktaufnahme ist zudem telefonisch oder per E-Mail möglich.

 


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Was ist Trigeminusneuralgie?
Eine neurologische Erkrankung mit sehr starken, anfallsartigen Gesichtsschmerzen.

Wer kann an der Selbsthilfegruppe teilnehmen?
Betroffene sowie deren Angehörige.

Wann und wo finden die Treffen statt?
Jeden letzten Dienstag im Monat um 15:30 Uhr im Bürgerhaus Regenbogen in Ispringen, außer im Dezember.

Welche Themen werden behandelt?
Therapien, Medikamente, Kliniken, operative Eingriffe und Bewältigungsstrategien im Alltag.

Wer informiert über das Angebot?
Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS).

Quelle Enzkreis

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