Die Gemeinde Engelsbrand im Süden des Enzkreises vereint mit Grunbach und Salmbach drei historisch gewachsene Orte. Eingebettet in den Nordschwarzwald bietet sie eine faszinierende Mischung aus Natur, Geschichte und Zukunftsorientierung.

Engelsbrand, Enzkreis – Zwischen Enz und Nagold erstreckt sich auf rund 15,19 Quadratkilometern das Gemeindegebiet von Engelsbrand – einer ländlich geprägten Kommune im Süden des Enzkreises. Umgeben von Hochflächen aus Oberem Buntsandstein liegt Engelsbrand auf der sogenannten Enz-Nagold-Platte, einem Teil der Schwarzwald-Randplatten.

Strukturwandel durch Gemeindevereinigung

Am 1. Januar 1975 schlossen sich die historisch eigenständigen Orte Engelsbrand, Grunbach und Salmbach zur heutigen Gemeinde Engelsbrand zusammen. Jeder der drei Teilorte wurde im Hochmittelalter als Rodungssiedlung gegründet und gehörte zum altwürttembergischen Amt Neuenbürg, später zum Oberamt Neuenbürg und schließlich ab 1938 zum Landkreis Calw. Mit der baden-württembergischen Gebietsreform 1973 erfolgte der Wechsel in den heutigen Enzkreis.

Landschaft und Natur – Höhenlagen bis 659 Meter

Das Gemeindegebiet liegt auf Höhen zwischen 302 m NN an der Nordabdachung des Saubergs und 659 m NN im Süden bei Salmbach im Ulrichswald. Hauptgewässer ist der Größelbach, der westlich die Gemeindegrenze zu Neuenbürg bildet und nordwärts in die Enz mündet.

Teile der Gemeinde gehören seit 1953 zum Landschaftsschutzgebiet Größeltal, das sich durch naturnahe Bachläufe, Waldflächen und Schwarzwaldflora auszeichnet.

Stetige Entwicklung nach Osten

In der Nachkriegszeit dehnten alle drei Teilorte ihre Siedlungsflächen besonders nach Osten aus. Die aktuelle Siedlungsstruktur trägt dieser historischen Entwicklung Rechnung und prägt das Ortsbild bis heute. Im Landesentwicklungsplan ist Engelsbrand der Randzone des Verdichtungsraums Karlsruhe/Pforzheim zugewiesen – mit Potenzial für moderates Wachstum im Einklang mit Natur- und Landschaftsschutz.

Wappen mit Symbolkraft

Das am 20. Dezember 1984 verliehene Gemeindewappen vereint die historischen Symbole der ehemaligen Ortsteile:

  • Blaue Wellenleiste: Die Bäche Grunbach und Salmbach

  • Stechpalmenblatt mit roten Beeren: Flora des Nordschwarzwalds (aus Grunbach)

  • Brennender Ast: „Redendes Wappenzeichen“ für den Ortsnamen Engelsbrand und die Rodungsgeschichte

Die Flagge wurde offiziell am 10. April 1990 vom Landratsamt Enzkreis verliehen.

 

 

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